Hidir Gürakar, MdL auf Sommertour in Rheinfelden

Veröffentlicht am 27.08.2015 in Ortsverein

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gürakar war im Zuge seiner Sommertour durch den Wahlkreis am Mittwoch den 19.08.15 in Rheinfelden. Neben einem Besuch des Schlosses Beuggen und der Besichtigung der Baustelle für die Autobahn A98 in Minseln, standen auch die Aluminium-Werke Rheinfelden auf dem Programm.

Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Ortsvereine in Rheinfelden und der Zweitkandidatin Eveline Klein wurde Hidir Gürakar durch Herrn Dr. Franke (Geschäftsführer der Aluminium-Werke) über das Werksgelände geführt. Bei der Vorstellung der verschiedenen Produkte zeigte sich der Landtagsabgeordnete beeindruckt von den ständigen Innovationen durch das Unternehmen. "Aluminium ist essentiell für die Leichtbauweise von Automobilen. Speziell im Bereich der Elektromobile, wird das Metall noch stärker nachgefragt werden. Die Alu-Werke Rheinfelden zeigen, dass sie als Mittelständler in der Lage sind, durch ständige Innovationen im Wettbewerb zu bleiben."

Bei der Besichtigung der Produktion war auch die Infrastruktur in Rheinfelden im Gespräch. "Der Rheinhafen ist für uns hier sehr wichtig", äußerte Franke. Nicht nur da, sondern auch beim Thema Integration waren er und der Landtagsabgeordnete Gürakar sich einig. Diese wird in dem Unternehmen vorbildhaft durchgeführt. Gürakar, der die Arbeit im Werk schon lange begleitet, sagte dazu: "Die Aluminium Rheinfelden ist ein Weltunternehmen, in dem auch viele Menschen mit Migrationshintergrund der 2. oder 3. Generation arbeiten. Sie sind vorbildlich in das Betriebsleben integriert und werden entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert." Dazu ergänzte Franke: "Egal wo jemand herkommt, wenn er gute Arbeit leisten kann, stellen wir ihn ein und fördern ihn."

Der Landtagsabgeordnete Gürakar bedankt sich für die Führung durch das Unternehmen. Abschließend sagte er: "Solche Besuche sind mir sehr wichtig, denn als Abgeordneter will ich die Strukturen der Betriebe, die für unsere Region als Standort wichtig sind, kennen und mich über die Arbeitsplatzsicherung und Qualifizierung der Fachkräfte austauschen."
 

Nach dem Besuch der Aluminium Rheinfelden trafen sich der Landtagsabgeordnete Hidir Gürakar (SPD) und die Vertreter der Rheinfelder SPD-Ortsvereine sowie die Zweitkandidatin Dr. Eveline Klein an der Dolivo-Plattform in Höhe des alten Kraftwerkes. Vorbei am Ausstellungspavillon "Kraftwerk 1898" ging es weiter zum geplanten Brückenkopf des Stegs. Hier ließ sich Hidir Gürakar von den Rheinfelder Genossinnen und Genossen über das geplante Bauwerk informieren. Gürakar ist davon überzeugt, dass dieser neue Steg für beide Rheinfelden ein wichtiges Projekt ist, das für alle Bürgerinnen und Bürger diesseits und jenseits des Rheines von Nutzen sein wird.

Er wies darauf hin, dass durch die hohen Förder-beträge, so auch die Förderung durch das Land Baden Württemberg aus dem Landesgemeindeverkehrs-finanzierungsgesetz, die finanzielle Belastung für die Stadt Rheinfelden mit maximal 1 Million € eine einmalige Chance sei, die es zu nutzen gelte.

Am Nachmittag traf sich die Besuchergruppe am Baubüro des Autobahnbauamts auf Minselner Gemarkung, wo sie von Herrn Meder, dem Bauleiter, und Vertretern der BI Tunnel Karsau/Minseln erwartet wurden. An Hand der Pläne erläuterte Herr Meder die inzwischen wieder angelaufenen Baumaßnahmen an dem letzten Stück des planfestgestellten Abschnittes A98.4.

In vollem Gang sind die Maßnahmen zum Bau große Erdlos, bei welchem ca. 1.3 Mio. m³ Erdreich bewegt werden müssen, steht kurz vor der Vergabe, und die Ausschreibung für den Tunnelbau „Herrschaftsbuck“ wird gerade vorbereitet.

Von Interesse der Teilnehmer war die Frage, wie der angedachte Lkw-Stauraum geplant sei. Auch hier konnte Herr Meder an Hand der Baupläne deutlich machen, wie die Verkehrslenkung vorgesehen ist und zeigte, dass der vorgesehene Stauraum im tiefen Geländeeinschnitt liegen wird und somit keine Lärmbelästigung für die Minselner Bevölkerung zu erwarten sei. Allerdings konnten die Befürchtungen der Minselner, dass es wegen des Lkw-Stauraums zu Schleich- und Ausweichverkehr und damit zu zusätzlichen Belastungen für den Ort kommen werde, nicht ausgeräumt werden.

Positiv wurde die Information aufgenommen, dass ein Großteil der Erdmassen zur Verfüllung eines Teils des Steinbruchgeländes der Firma Schleith vorgesehen ist, was die Fahrstrecken für die Lkw-Transporte deutlich verkürzen wird. Auf die Frage von Herrn Gürakar, wann der Zubringer Minseln in Betrieb gehen kann, meinte der Bauleiter, dass bis spätesten 2020 die Verkehrsfreigabe erfolgen werde. Anschließend ging es in das Gelände, um sich direkt vor Ort ein Bild von den laufenden und noch geplanten Baumaßnahmen zu

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