Die SPD-Fraktion traf sich zu ihrer Fraktionssitzung am 13. November in der Goetheschule, um sich vor Ort über die Schulentwicklung und den Stand der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zu informieren. Konrektor Gerd Krohn begrüßte in Vertretung der Schulleiterin Carmen Kromer die Fraktion und freute sich über das Interesse an der Schule. Er informierte zunächst über die momentane Situation an der Schule. Der Schulalltag wird momentan durch gleich mehrere Baustellen bestimmt.
Seit Monaten wird der Schulalltag bestimmt von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Daneben ist da noch die Baustelle „Ganztagesschule“: Diese organisatorische Baustelle hat nun eine weitere Hürde genommen. Mit der Umstellung auf den reinen Grundschulbetrieb mit zurzeit 452 Schülern und 21 Klassen. 140 Schüler sind hierbei in der offenen Ganztagesschule angemeldet. Mit Beginn dieses Schuljahres ist auch der Mensabetrieb im Westflügel trotz noch laufender Bauarbeiten aufgenommen worden. Auf die Frage von Regina Wessely, ob denn die offene Form der Ganztagesschule organisatorisch zu bewältigen ist, stellte Gerd Krohn fest, dass tatsächlich ein hoher Organisationsaufwand erforderlich ist und es in der Regel bis zu den Herbstferien daure, bis sich auch die neuen Erstklässler der 2 zügigen Ganztagesschule in den Tagesablauf eingewöhnt hätten. Wäre nicht eine gebundene Form besser, wollte Willi Hundorf wissen. Dazu meinte Gerd Krohn, dies wäre sicher wünschenswert und man sollte überlegen, ob dies nicht in teilgebundener Form eingeführt werden könnte. Auf die Frage von Gustav Fischer nach den häufig gehörten Kritiken an der Qualität der Gebäudereinigung wurde von der Schule bestätigt, dass die Qualität zu wünschen lasse. Es falle auf, dass es eine hohe Fluktuation des Reinigungspersonals gebe. Aus der Sicht der Schulleitung wäre es sicher sehr wünschenswert, wenn die Reinigung wieder durch eigenes Personal erfolgen würde. Beim anschließenden Rundgang wurde die abgeschlossene energetische Sanierung des Hauptgebäudes sehr gelobt, lediglich die Beleuchtungssituation sowohl im Treppenhaus als auch in den Klassenzimmern sollte noch verbessert werden. Nachdem die Fraktion auch eine kurzen Blick in den „Pavillon“ geworfen hat und mit der Nase wahrnehmen musste, dass die Toiletten in diesem Gebäudeteil dringend auf eine Sanierung warten, schlug Uwe Wenk vor, dass man die im mittelfristigen Sanierungskonzept Schulen und Hallen vorgesehenen gestaffelten Sanierungsmaßnahmen der WC-Anlagen (die restlichen 25%) insgesamt auf das Haushaltsjahr 2013 vorziehen sollte. Zum Abschluss stellte Gerd Krohn noch die Planung der Außenanlagen vor und zeigte sich sehr zufrieden über die Umsetzung des ersten Bauabschnittes. Er warb bei der Fraktion dafür, auch beiden nächsten Abschnitte nicht auf die lange Bank zu schieben, zumal es um ein Gesamtprojekt gehe, durch dessen Realisierung die ursprünglich geforderte Umzäunung des gesamten Schulareals nicht mehr erforderlich wäre. Der Fraktionsvorsitzende Michael Lewerenz bedankte sich für die umfassende Information durch die Schulleitung und versprach, dass sich die Fraktion für eine baldige Sanierung der restlichen sanierungsbedürftigen WC-Anlagen einsetzen werde.